1924 - 1955 | Sonnenschutz


1924 Die Ära Emil Jäger

Als Oskar Ketterer die technische Leitung der BKS aufgibt und mit der Deutschen Zählergesellschaft ein eigenes Unternehmen gründet, beginnt die Ära von Emil Jäger. Der Mann von Olga Ketterer ist seit 1923 Leiter der Uhrmacherschule und in Personalunion technischer Berater der BKS. Ernst Hepting ist zu dieser Zeit kaufmännischer Leiter. Wie alle Unternehmen durchlebt die BKS in den 1920er-Jahren inflationsbedingt eine große Krise.

1946 Schwerer Neuanfang

Ab 1933 stabilisieren sich die Verhältnisse, auch weil man bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches Rüstungsgüter fertigen muss, so für die Luftwaffe. Mit sechs Beschäftigten nimmt Emil Jäger nach einer fast vollständigen Demontage durch die französische Besatzungsmacht 1946 die Fertigung wieder auf: Man produziert Aschenbecher! Sein Sohn Felix Jäger tritt in die BKS ein. 1952 wird eine KG aus drei Familienstämmen gegründet, Manfred Hepting übernimmt die Geschäftsleitung, Gerold Ketterer und Felix Jäger die technische Leitung. Zudem bleibt Emil Jäger noch bis 1957 beratend in der Geschäftsführung aktiv.

1955 Es bleibt beim Getriebebau

In den 1950er-Jahren eröffnet sich auf Initiative von Emil und Felix Jäger ein neues Geschäftsfeld mit großer Zukunft: Die Konstruktion und der Bau Getrieben für Jalousien, Markisen und Rollladen. Die Familie Jäger fällt die Entscheidung, das traditionsreiche Unternehmen mit dem Getriebebau fortzuführen. Die BKS bleibt bei ihren Wurzeln.